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Cava dei Tirreni

Herzlich Willkommen --------- Benvenuti a cuoro
beim Arbeitskreis Schwerte – Cava de´ Tirreni ---
al Comitato per la promozione dei Gemellaggi

Während einer Europäischen Partnerschaftskonferenz in Madrid im Jahre 1981 begegneten sich zufällig Cavas Bürgermeister E. Abbro und Schwertes Stadtdirektor E. D. Schmerbeck. Beim Gedankenaustausch entstand die Idee einer Partnerschaft zwischen Schwerte und der Stadt Cava de' Tirreni in Italien.

Am 19. Mai 1984 wurde dann in Cava die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet, am 1. September des gleichen Jahres erfolgte die Unterschrift auch in Schwerte.
Begründer der Partnerschaft:

Cava:
Prof. E. Abbro, ehemaliger Bürgermeister von Cava

Schwerte:
Werner Steinern, ehemaliger Bürgermeister von Schwerte Ernst D. Schmerbeck, ehemaliger Stadtdirektor von Schwerte

Mit der Ehrenmedaille der Städtepartnerschafts-Gesellschaft ausgezeichnete Bürgerinnen und Bürger

Cava:
Barbara Klühspieß-Pisapia Prof. Felice Pisapia
Prof. Eugenio Abbro

Cava de' Tirreni liegt in der süditalienischen Provinz Kampanien zwischen Neapel (45 km) und Salerno (8 km). Zum Strand des Tyrrhenischen Meeres sind es ca. 4 km, d.h. Cava de' Tirreni liegt hinter der ersten Gebirgskette vom Meer aus im Hinterland.

Der Zugang zum Meer eröffnet sich dem von Cava de' Tirreni kommenden an einer der schönsten Küsten der Welt, dem südlich des Golfes von Neapel liegenden Golf von Salerno, dessen Anblick der Reisende nicht so schnell vergißt.

Und schließlich beginnt an genau dieser Stelle die berühmte Amalfitanische Küste mit einer Reihe weltbekannter Badeorte, allen voran Positano und Amalfi, die alte Seerepublik.

Neben dem bis weit in den Oktober hinein warmen Golf sind von Cava de' Tirreni aus eine Menge weiterer hochinteressanter Ziele zu erreichen: die 1,5-Millionen-Stadt Neapel, der Vesuv, die Ausgrabungsstätten von Herculaneum und Pompeji oder die drei großen Tempel von Paestum; eindrucksvolle Monumente aus der Zeit, als Süditalien noch zum "Magna Graecia", dem griechischen Kernland, gehörte.

Aber auch aus der eigenen Geschichte sind viele interessante Begebenheiten und heute noch "anfaßbare" Dinge überliefert: die wunderschöne und imposante "Badia" (eine Benediktiner-Abtei), das "Castello", die "Borghi", eine ca. l km lange Arkadenreihe beiderseits der Hauptstraße, welche uns zwar im Prinzip geläutig, aber für die südliche Lage einmalig ist.

Die Stadt ist umrahmt von begrünten Höhen von ca. 700 m, in einem fruchtbaren, reizvollen Tal auf ca. 200 m über NN. Wegen ihres vorzüglichen Klimas wird sie auch die "kleine Schweiz" genannt.

Geographische Lage: 40,42 Nord 14,42 Ost

Verkehr:
Autobahn Neapel-Salerno-Reggio Calabria, Abfahrt "Cava de' Tirreni"

Flugplatz Neapel, ca. 50 km
Eisenbahn (IC-Station) Salerno 8 km
Örtlicher Bahnhof an Nahverkehrstrecke Neapel-Salerno

Busverbindung in alle wesentlichen Orte der Region zwischen Neapel und Salerno

Einwohner: ca. 52.000, davon ca. 50 % verteilt auf 8 Vororte (Frazioni) rund um den Kernbereich

Religion: Praktisch 100 % katholisch

Schulen/Kultur: Alle Schularten, Universitäten in Neapel und Salerno.

Lebhaftes kulturelles Leben, alle wesentlichen Sportarten(Fußballverein war zwischenzeitlich in der 2. Liga) und Sportstätten. Jährlich internationales Tennisturnier, internationaler Straßenlauf und andere Veranstaltungen von zum Teil überregionaler Bedeutung

Tourismus: Pensionen und Hotels aller Kategorien, ca. 500.000 Übernachtungen pro Jahr

Wirtschaft: Geprägt von Handwerk, insbesondere Keramik- und Lederverarbeitung, aber auch Schmiedeeisen und Bambusrohr, sowie Gemüse in Erzeugung und Verarbeitung. Tabakanbau mit großer Zigarrenfabrik

Politisch: Bis 1994: Bürgermeister Eugenio Abbro (DC) (+2001)
bis 7/2001 Raffaele Fiorillo von der linken Allianz (PDS) und
seitdem: Alfredo Messina

Historie der Partnerschaft
Der Caveser Bürgermeister Eugenio Abbro und der Schwerter Stadtdirektor Ernst D. Schmerbeck hatten sich 1981 anläßlich einer Europäischen Partnerschaftskonferenz in Madrid kennengelernt, kurz nachdem am 23. November 1980 ein schweres Erdbeben Süditalien, d.h. die Regionen Kampanien und Kalabrien erschüttert hatte. Auch in Cava de' Tirreni waren schwere Schäden zu beklagen.

Letztlich war dieses Erdbeben die Initialzündung der Partnerschaft zwischen den beiden Städten.

Dabei war u.a. auch die kleine Jakobuskapelle "San Giacomo" schwer beschädigt. Sie war zum Hort des Gebetes und der Einkehr für "Mama Lucia" geworden, welche nach dem 2. Weltkrieg die Gebeine von über 800 deutschen Soldaten aus den umliegenden Bergen gesammelt und die Zinkurnen den Angehörigen zugeleitet hatte. Als Beitrag zum Dank an diese großherzige Frau hat die Partnerschaftsgesellschaft zu einer Spendenaktion zum Wiederaufbau der Kapelle aufgerufen und bei den Schwerter Bürgern großzügiges Gehör gefunden.

Nach den ersten vorbereitenden Besuchen 1983 und den entsprechenden Willenserklärungen der beiden Stadträte wurden die Partnerschaftsurkunden am 19. Mai 1984 in Cava de' Tirreni bzw. am l. September 1984 in Schwerte unterzeichnet.

Insgesamt kam es bis 2001 zu je 16 größeren Begegnungen in beiden Städten mit ca. 350 Jugendlichen und ca. 240 Erwachsenen (nicht eingerechnet sicher 10 bis 12 große Gruppen im Laufe der Jahre von jeweils über 50 Teilnehmern der SPD-Rats- und Kreistagsfraktion zu privaten Studienaufenthalten).

Besondere Höhepunkte waren:

Klavierkonzerte, Malereiausstellungen, Auftritte der "Sbandieratori" (Fahnenschwenker), Partnerschaftslauf der TG Westhofen nach Cava de' Tirreni, Schüleraustausche, Brandwachen in den Bergen oberhalb Cavas, Fußballjugend-Austausche,

Wenn auch die reinen Zahlen klein wirken im Vergleich zu den Teilnehmern der Aktivitäten anderer Schwerter Partnerschaften, so sind wir sicher, unter den besonderen Bedingungen - allen voran die große Entfernung und die damit verbundene große Belastung der Teilnehmer und Gastgeber bei den Begegnungen - einen nachhaltigen Erfolg um die Bemühungen zum gegenseitigen Kennenlernen der Bürger unserer beiden Städte geleistet zu haben.

Durch diese Begegnungen und mit Hilfe der Teilnehmer kann heute eine weit verbreitete Kenntnis der Menschen und ihrer Lebensbedingungen in der jeweils anderen Stadt, Region und Land festgestellt werden.

Insbesondere die Jugendlichen stellen wichtige Multiplikatoren einer Geisteshaltung voller Respekt und Verständnis für den Anderen dar.

Möge sich diese Haltung und Zuneigung in Zukunft festigen und ausbauen lassen.

Mit diesem Wunsch - verbunden mit einem herzlichen Danke für aktive Mitarbeit und auch für ideelle oder finanzielle Unterstützung seitens der beiden Stadtverwaltungen - schaut der Arbeitskreis in eine gute Zukunft.

Den Arbeitskreis Schwerte - Cava de' Tirreni leitet Anna Koolmees

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